Marwie: Gänsehaut-Stimme mit faszinierender Farbigkeit
Berliner Sängerin haucht Welthits mit eigener Interpretation neues Leben ein
Minden. Vor fünf Jahren begeisterte sie mit einem überraschenden Debüt, das mit erstklassig neu arrangierten Klassikern aus Jazz, Pop und Rock aufhorchen ließ. Marwie hat nachgelegt und serviert mit »Close To You« eine spannende Fortführung des einmal Begonnenen. Wovon man sich am Samstag, 14. Januar, ab 21:00 Uhr im Jazz Club überzeugen kann.
Mit ihren Interpretationen öffnet sie Parallelwelten aus Jazz und Pop und lässt sie spürbar zu ihrem eigenen Lauschspektakel verschmelzen. Ganz ungeniert, aber immer mit dem nötigen Respekt, macht sie sich über Welthits her und verwandelt, nein, verzaubert sie souverän zu Marwie-Songs. Diese Mixtur aus ruhigen Klängen, fast erotisch herausfordernd, und prägnanten Phrasierungen verleiht der Sängerin eine besondere Attitüde, eine laszive Unverkennbarkeit. Klassiker wie Rod Stewarts »Da Ya Think I`m Sexy« oder »Maniac« von Michael Sembello aus dem Film »Flashdance nimmt sie sich vor und macht sie wie »I‘m Not In Love« von 10CC oder Phil Collins`»Against All Odds« zu ihren eigenen Songs und führt bravourös vor, dass sogar »If You Can`t Give Me Love« von Suzie Quatro als Jazz-Stück taugt. Die erstklassigen Arrangements sind ihr regelrecht auf den Leib geschrieben und bilden den schmückenden Rahmen für eine Gänsehaut-Stimme von faszinierender Farbigkeit. In Christian von Kaphengst hat Marwie den Produzenten ge-funden, der schon Till Brönner erfolgreich begleitete. Till Brönner zeigt sich auf »Close To You« auch - von einer ganz neuen Seite: Als Fotograf hat er Marwie ins rechte Licht gerückt.


