Vier schwierige Aufgaben im Februar
TuS N-Lübbecke gegen Magdeburg, Lemgo, Göppingen und im Pokal gegen Gummersbach
Lübbecke. Die Europameisterschaft ist für die deutsche Mannschaft früher als erhofft zuende gegangen. Der deutsche Handball hat einen kräftigen Nasenstüber bekommen und hat nun ausreichend Zeit, über einen Neuaufbau nachzudenken.
So kann man sich voll auf die Bundesliga konzentrieren und da hat es beim TuS N-Lübbecke während der WM-Pause ein paar nicht gerade unbedeutende Personalentscheidungen gegeben. Die wichtigste war sicherlich die Ankündigung von Cheftrainer Markus Baur, seinen Vertrag nicht über diese Saison hinaus verlängern zu wollen. Was von vielen Kennern der Handballszene schon seit längerem vermutet wurde, er wird künftig Aufgaben beim Deutschen Handball Bund übernehmen, was nach der Vorstellung bei der EM sicherlich keine schlechte Entscheidung seitens des DHB ist.
Bessere Nachrichten gibt es im Hinblick auf den Spielerkader des TuS N-Lübbecke. Die im Sommer diesen Jahres auslaufenden Verträge mit Kreisläufer Mattias Gustafsson und Rückraumspieler Kristian Svensson wurden um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2014 verlängert. »Wir sind sehr zufrieden, uns mit beiden Spielern über eine weitere Zusammenarbeit geeinigt zu haben. Mattias Gustafsson in der Abwehr und Kristian Svensson im rechten Rückraum sind in den letzten eineinhalb Jahren zu wichtigen Stützen unseres Teams geworden. Mit den Vertragsverlängerungen setzten wir unseren Weg der Kontinuität fort, um die aktuelle Mannschaft in den nächsten Jahren Schritt für Schritt weiterzuentwickeln«, erklärte Armin Gauselmann, Sprecher des Wirtschaftsbeirates.
Der 33-jährige Gustafsson und der 30-jährige Linkshänder Svensson kamen gemeinsam im Sommer 2010 vom dänischen Klub Aab Handbold, mit dem die beiden schwedischen Nationalspieler 2008 und 2010 die dänische Meisterschaft feierten. Für ihr Heimatland trugen Gustafsson bisher 85 Mal und Svensson 56 Mal das Trikot der Nationalmannschaft. Beide werden zusammen mit ihren Mannschaftskollegen im Februar versuchen, die anstehenden vier nicht gerade ein-fachen Begegnungen postitiv zu gestalten.
Als erstes trifft die Mannschaft von Markus Baur am Mittwoch, 8. Februar, um 20:15 Uhr auf den SC Magdeburg, der auch ohne Fabian van Olphen nur schwer zu bezwingen sein wird. Am Samstag, 18. Februar, erwartet der TuS um 15 Uhr in der Kreissporthalle den TBV-Lemgo zum OWL-Derby. Am Samstag darauf, 25. Februar, fährt die Mannschaft nach Göppingen, wo ebenfalls ein harter Brocken wartet. Drei wirklich schwierige Aufgaben und es wird nicht einfach sein, Platz 8 zu halten. Noch wichtiger in diesem Monat Dienstag, der 28.Februar. Dann kommt nämlich der VfL Gummersbach zum Pokalspiel in die Kreissporthalle. Anpfiff ist um 20 Uhr. Der TuS hat die riesige Chance, erneut das Final-Four zu erreichen.


