Abgeordnete im Dialog mit Kreispolizeibehörde

SPD-Abgeordnete: Kein Rückzug der Polizei aus der Fläche

Minden-Lübbecke: Über die aktuelle Personalbesetzung, Altersstruktur sowie die Bedeutung der dezentralen Wachstruktur im Kreisgebiet ließen sich die SPD Abgeordneten aus dem Mühlenkreis beim Besuch der Kreispolizeibehörde in Minden informieren.

Nach dem letzten Dialog im Jahr 2014 zwischen den Abgeordneten aus Bund und Land, Achim Post, Inge Howe, Ernst-Wilhelm Rahe und Christian Dahm (Herford) wurden wiederum wichtige Themen mit dem Abteilungsleiter Polizei der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke, Detlef Stüven, sowie den Führungskräften und dem Personalratsvorsitzenden besprochen. Von Seiten der Kreisverwaltung und des Kreistages nahmen Kreisdirektorin Cornelia Schöder in Vertretung des Landrates Dr. Ralf Niermann sowie die SPD-Fraktionsvorsit-zende im Kreistag, Birgit Härtel teil. An dem Gespräch war auch der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christian Dahm aus dem Kreis Herford beteiligt, der auch Mit-glied im Innenausschuss ist. Trotz seit Jahren deutlich gestiegenen Einstellungszahlen bei der Polizei landesweit ist die Personalsituation weiterhin angespannt.

Abgeordnete im DialogVon links vor dem Polizeigebäude an der Marienstraße in Minden: Kriminaloberrat Björn Brocks (Leiter K), Polizeirat Carsten Schoeps (Leiter Leitungsstab), Nr. 3: Polizeihauptkommissar Joachim Odermann (Personalratsvorsitzender), Christian Dahm, Mitglied im Innenausschuss des Landtages, (Herford), Landtagsabgeordneter Ernst-Wilhelm Rahe, Hüllhorst, Bundestagsabgeordneter Achim Post, SPD, Inge Howe, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Landtag, Minden, Polizeidirektor Detlef Stüven (Abteilungsleiter Polizei), Kreisdirektorin Cornelia Schöder, Polizeihauptkommissar Friedrich Rodenberg (Leiter Polizeiwache Min-den), SPD Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Birgit Härtel und Kreisoberrätin Maya Carmesin (Leiterin Zentrale Aufgaben).

Durch aufgelaufene Überstunden, Krankheitsfälle, Abordnungen und eine in der Vergangenheit zeitweise nicht ausreichender Ausbildungsquote bei der Polizei NRW kommt es zu einer hohen Beanspruchung der Polizistinnen und Polizisten im Mühlenkreis. Darüber hinaus wurde auch über Entlastungsmöglichkeiten bei dem Aufgabenportfolio diskutiert. Polizeiführung und Abgeordnete waren sich einig, dass es Entlastungen im Verwaltungsbereich sowie beim Dokumentationsaufwand geben muss. »Wir müssen die Polizei weiter von Aufgaben entlasten und wir werden noch in diesem Jahr mehr Angestellte einstellen, damit die Polizeibeamten ihre eigenen Aufgaben wahrnehmen können«, so der ehemalige Polizist Christian Dahm. Die Mindener Abgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Inge Howe stellte klar: »Frei werdende Stellen müssen zügig nachbesetzt werden. Damit wir auch im Mühlenkreis mehr Polizei in der Fläche zur Verfügung haben. Die Altersstruktur bei der Polizei muss verjüngt werden, daher haben wir in diesem Jahr über 1920 Stellen bei der Polizei geschaffen, so viele Einstellungen wurden zuletzt Ende der 70/80er Jahre vorgenommen«.

Der Landtagsabgeordnete aus Hüllhorst, Ernst-Wilhelm Rahe forderte außerdem mehr Transparenz bei der zukünftigen Planung von Personalentwicklung und Einsatzorganisation: »Das ist kein geheimes Zauberwerk, sondern bei den der Polizei in guten Händen. Fragen der inneren Sicherheit sind ein sensibles Thema, sie eignen sich deshalb nicht für parteipolitisches Geplänkel. Klare Ziele und gute Argumente müssen aber offen und verantwortlich diskutiert werden.« Der heimische Bundestags-abgeordnete Achim Post (Espelkamp) engagiert sich in Berlin seit Längerem für mehr Stellen bei der Polizei: »Insgesamt fordern wir die Schaffung von 12.000 neuen Stellen bei der Polizei in Bund und Ländern bis 2019: Im Bund sollen zusätzlich zu den von uns geforderten und bereits beschlossenen 3.000 Stellen weitere 3.000 Stellen für die Bundespolizei und beim Bundeskriminalamt sowie in den Ländern 6.000 neue Stellen geschaffen werden.«

40 Jahre Aquarienfreunde Schnathorst

Schnathorst. Nach dem großen Erfolg vom letzten Jahr veranstalten die Aquarienfreunde Schnathorst von Freitag, 25. bis Ostermontag, 28. März ihre »2. Aquarianertage Hüllhorst-Tengern« in der Sporthalle Tengern an der Schulstr. 25.

Die täglichen Öffnungszeiten sind von 11 bis 18 Uhr; am 26. März wird die Ausstellung schon um 16 Uhr geschlossen. Neben einer Ausstellung von ca. 35 Aquarien im Vereinsraum gibt es dort auch wieder eine Fisch- und Pflanzenbörse. Gern werden auch Fragen rund um die Aquaristik beantwortet. In der Pausenhalle der Grundschule Tengern sind die Tombola, der Flohmarkt und die Bewirtung (Kaffee, Kuchen, Getränke) untergebracht. Ferner gibt es wieder eine Grillhütte. Mit ihrer Ausstellung zeigen die Aquarienfreunde wieder einen bunten Querschnitt aus der Welt der Aquaristik. Der Verein ist bereits seit dem 26. März 1976 in der Gemeinde Hüllhorst ansässig und blickt im Rahmen der Ausstellung auf sein 40jähriges Bestehen zurück. Von den damals 25 Gründungsmitgliedern sind heute noch sechs im Verein. Aktuell hat der Verein 91 Mitglieder und freut sich über weiteren Zuwachs, vor allem bei der Jugendarbeit. Weitere Informationen findet man auf der Homepage unter www.aquarienfreunde-schnathorst.info oder bei Facebook. Für Fragen im Vorfeld der Veranstaltung steht der Vorsitzende, Michael Göbel, gern unter der Rufnummer 0171-6414867 zur Verfügung. Der Verein freut sich über Ostern auf viele interessierte Besucher.

 

 

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