Big Band der Bundeswehr erspielt 40.600 Euro

Spende an »Tafel Lübbecker Land« und Projekt »Bildungspartnerschaften in Lübbecke«

Lübbecke. Einen unvergesslichen sommerlichen Musikgenuss erlebten etwa 3500 begeisterte Besucherinnen und Besucher  vor ein paar Wochen auf dem Lübbecker Marktplatz.

Zum Konzert der Big Band der Bundeswehr waren damit noch einmal mehr Zuschauer in Lübbeckes guter Stube zu Gast als beim Konzert vor zwei Jahren.

Konzert Big Band Bundeswehr editedFreuen sich über die große Spendensumme (von links nach rechts): Peter Schmüser (Lübbecke Marketing), Anja Ruschmeier (Bildungspartnerschaften in Lübbecke) und Jürgen Obernolte (Tafel Lübbecker Land).

Auch die Spendensumme konnte noch einmal gesteigert werden. Allein am Konzertabend kamen etwa 21.700 Euro zusammen. Mit den bereits im Vorfeld eingeworbenen Spenden von heimischen Unternehmen konnten jetzt insgesamt 40.600 Euro an die beiden ausgewählten Spendenempfänger übergeben werden.

Die Summe geht jeweils zur Hälfte an die »Tafel Lübbecker Land«, die jede Woche bedürftige Menschen in den sechs Kommunen des Altkreises Lübbecke mit Lebensmitteln versorgt, und an das Projekt »Bildungspartnerschaften in Lübbecke«, das auf eine nachhaltige Verbesserung der Bildungssituation für Kinder an den Lübbecker Grundschulen abzielt.

»Wir – und da beziehe ich Maik Brune als Veranstaltungskoordinator ausdrücklich mit ein – sind immer noch begeistert von der Atmosphäre des Abends und von der großen Spendenbereitschaft der Bürger«, erklärte Peter Schmüser für den Verein Lübbecke Marketing als Veranstalter des Konzerts. »Nach diesem großen Erfolg werden wir nun alles daran setzen, in zwei oder drei Jahren erneut ein herzlicher Gastgeber für die Big Band der Bundeswehr zu sein.«

Wertstoffhof Aussieker fortan Standort der KAVG

Etablierter Entsorgungsbetrieb in Lübbecke bleibt bestehen

Lübbecke. Die Entsorgungsleistungen der Firma Aussieker in der Lübbecker Benzstraße werden seit 1. Juli von den Betreibern der Pohlschen Heide in Hille, der Kreis-Abfall-Verwertungs-Gesellschaft mbH Minden-Lübbecke (KAVG) geführt.

Für den Kunden bleibt die gewohnte Struktur: Zu den bisherigen Öffnungszeiten (neu: samstags wird erst um 7:30 Uhr geöffnet) stehen die bekannten Ansprechpartner für die Abfallannahme auf dem Wertstoffhof zur Verfügung, denn es konnten alle Mitarbeiter übernommen werden.

Aussieker 02866 editedBesiegeln die partnerschaftliche Betriebsübergabe mit einem Handschlag. Von links: Elke Meyerbröker (GVA), Uwe Aussieker, Natalie Beck (AML), Thomas Kropp und Angela Pollheide (beide KAVG).

Uwe Aussieker, Betreiber des seit 1971 ansässigen Entsorgungsbetriebs in Lübbecke, geht nach über 40 Jahren in den verdienten Ruhestand. Da eine Übernahme im Familienkreis nicht zu realisieren war, ist der mittlerweile 70-Jährige froh, für seine Kunden und auch Mitarbeiter eine gute Übernahmelösung gefunden zu haben: »Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren in enger Kooperation mit der KAVG auf der Pohlschen Heide. Der Großteil der in Lübbecke angelieferten Abfälle wird dort weiterverwertet«, so Aussieker, dem besonders am Herzen lag, dass seine langjährigen Mitarbeiter und die gute Reputation erhalten bleiben.

Seit Mitte der 1990er-Jahre hat sich der Wertstoffhof und Containerdienst Aussieker über die Grenzen Lübbeckes hinaus einen guten Ruf bei Privatleuten und klein- und mittelständischen Betrieben erarbeitet, die hier vom Grünabfall bis zu Elektro- oder Metallschrott beinahe alle Abfälle anliefern können.

»Uns war wichtig, den Kunden weiter das gewohnte Serviceniveau und Angebot bieten zu können«, freut sich auch Thomas Kropp, Prokurist der KAVG Minden-Lübbecke. »Wir haben als kommunaler Betrieb die Aufgabe, das Abfallwirtschaftskonzept des Kreises umzusetzen. Deshalb gab es seit einiger Zeit die Überlegung, im Bereich Lübbecke/Espelkamp entweder einen eigenen Wertstoffhof zu eröffnen oder einen bestehenden Anbieter zu übernehmen. Dass sich jetzt diese Gelegenheit bot, den Wertstoffhof Aussieker fortzuführen, ist für beide Seiten die ideale Lösung.«

Auch die Kunden müssen sich nicht anpassen: Die Öffnungszeiten bleiben, genau wie der langjährige Mitarbeiterstamm. Damit sollte der Übergang reibungslos funktionieren, sind sich alle Beteiligten sicher.

Helfen wird auch die eingespielte Arbeitsteilung mit und auf der Pohlschen Heide. Dort arbeitet die KAVG eng mit dem AML (Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises Minden-Lübbecke) und der GVA (Gesellschaft zur Verwertung von Abfällen) zusammen. Auch in Lübbecke operieren die Unternehmen gemeinsam: Der AML übernimmt das Grundstück des Wertstoffhofes, die KAVG die Betriebsmittel und Fahrzeuge und der GVA ist zukünftig für den Betrieb des Containerdienstes zuständig.

»Somit ändert sich hoffentlich für den Kunden kaum etwas am Wertstoffhof Aussieker,« so Thomas Kropp von der KAVG. Für Uwe Aussieker ändert sich nach über 40 Jahren Geschäftsführung aber doch Einiges und es bleibt endlich mehr Zeit für den eigenen Garten oder den Urlaub an der Nordsee.

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Ein schöner Ort für altes Handwerk

Land-Art-Kulturwoche: Ausstellung und offener Garten in der Töpferei Stemwede-Sundern

Sundern. Anlässlich der Land-Art-Kulturwoche, die vom 17. bis 25. August im Mühlenkreis stattfindet, gibt es die Möglichkeit, einen ganz besonderen Ort zu erleben! Schon bei der Ankunft auf dem weitläufigen Gelände des ehemaligen Bauernhofes an der Knüve 7, Stemwede-Sundern tauchen die Besucher in eine andere Welt hinein: Ein wildromantischer Garten mit vielen Wildblumen umgibt das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1814 und erfreut nicht nur die Insekten.

Kathinka editedKathinka Luckmann bei der Arbeit in ihrem Garten im Stemweder Ortsteil Sundern.

Seit nunmehr fünf Jahren leben und arbeiten dort die beiden freischaffenden Künstler Kathinka Luckmann und Gerd Lammers. »Der Natur mehr Raum geben«, so könnte man das Motto des Gartens umschreiben und dieses spiegelt sich auch in den ihren Keramikarbeiten wieder, die harmonisch in den Garten integriert sind.

Ab Freitag, 16. August (ab 17 Uhr) bis Samstag, 18. und Sonntag, 19. August (jeweils von 10 bis 18 Uhr), gibt es die Möglichkeit, Garten, Hof und Atelier zu besuchen. Neben den vielen Keramiken und Objekten im Garten werden dann auch in der großen Deele einzigartiges, handgefertigtes Gebrauchsgeschirr in verschiedenen Blau-Türkistönen und sand-erdfarbenen Glasuren zu sehen sein. Zudem gibt es Gelegenheit, einiges über die Arbeit mit dem Material Ton zu erfahren und die Künstler kennenzulernen.

KERAMIK KUNST 035 editedDie Ergebnisse von Kathinka Luckmanns Arbeit: schöne Keramik und Gebrauchsgeschirr.

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. August verwandelt sich der Hof ab 19:30 in eine Theaterkulisse (siehe nebenstehenden Bericht). Weitere Informationen unter: »www.keramikkunstundso.de« und »www.muehlenkreis.de«.

Gestatten, wir sind der »neue« TuS-N!

Auftaktpressekonferenz im Autohaus Gebrüder Schwarte

Lübbecke. Im Autohaus Gebrüder Schwarte Lübbecke, Mitglied der Sponsorengemeinschaft Pool 2000, fand die Auftaktpressekonferenz für die Saison 2019/20 statt. Emir Kurtagic, Rolf Hermann und die neuen Spieler Roman Becvar, Dominik Ebner, Marvin Mundus und Johannes Jepsen stellen sich den Fragen der örtlichen Pressevertreter und am Abend mit der kompletten Mannschaft beim öffentlichen Training in der Merkur Arena den Fans und Freunden des TuS vor.

TuS Neue Spieler editedAuf der Pressekonferenz: Roman Becvar, Johannes Jepsen, Marvin Mundus, Dominik Ebner, Rolf Hermann, Emir Kurtagic und Nina Wehmeyer (von links).

Nach dem Trainingsstart stellte Trainer Emir Kurtagic fest: »Ich habe einen sehr guten Eindruck«. Neben der körperlichen Verfassung, werden in den kommenden Tagen und Wochen auch weiter die Grundlagen im athletischen Bereich gelegt. »Bis zum Pokalwochenende haben wir noch rund sechs Wochen, die müssen wir nutzen«, so der Trainer. »Wir könnten im Rückraum 18 Varianten spielen« überlegte er.

Das gilt auch für die Abwehrformation des TuS. »Die 6:0-Formation werden wir verfeinern und ein zweites System hinzunehmen«, gewährt der Trainer einen Einblick in seine Überlegungen. »Das Wichtigste ist aber, Spiele zu gewinnen. Je besser uns das gelingt, desto mehr Spaß werden wir gemeinsam haben und desto besser werden wir als Team zusammenwachsen«.

Rolf Hermann, der Torsten Appel und Emir Kurtagic von nun an in sportlichen Fragen unterstützen wird, sieht sich vor allem in der Rolle des Bindeglieds zwischen der Mannschaft und dem Verein. »Ich will meinen Teil dazu beitragen, den TuS N-Lübbecke sportlich weiter nach vorne zu bringen«, sagte der ehemalige Rückraumspieler, der sich freut, kurzfristig die Chance auf die Aufgabe beim TuS bekommen zu haben.

Auch die Spieler kamen zu Wort: Johannes Jepsen, der als zweimaliger Deutscher Meister (Profis und A-Jugend) von der SG Flensburg-Handewitt zu herkam, vermisst als geborener Flensburger ein wenig das Meer, doch mit dem Ziel viel Spielpraxis zu bekommen, entschloss sich der 20-jährige für den Wechsel zum TuS N-Lübbecke. Ebenso wie Johannes war auch Marvin Mundus in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend Bundesliga für die JSG NSM-Nettelstedt unterwegs. Zu den beiden Youngstern kommen mit Dominik Ebner und Roman Becvar noch zwei gestandene Bundesligaspieler. Für Dominik Ebner war es ein großer Schritt, den Verein zu wechseln, spielte er bereits seit der C-Jugend für den TBV Lemgo Lippe. Roman Becvar, kommend aus Dresden, nun im eher beschaulichen, aber keinesfalls unattraktivem Lübbecke. »Die Stadt ist von der Größe her etwas anders, meine Familie ist aber auch hier – das passt also«, ist sich Roman sicher.

Überzeugt haben neben den vier Neuzugängen am frühen Abend auch die weiteren Spieler im Kader von Emir Kurtagic beim öffentlichen Training in der Merkur Arena. Über eineinhalb Stunden hat der Trainer den Spielern alles abverlangt. Neben Stretchingübungen nach dem Aufwärmen, lag der Focus auf dem Torabschluss. So liefen und passten die Spieler sich immer im Zweierteam die Bälle zu, bis die gegenüberliegende Hallenseite zum Torabschluss erreicht wurde. Immer und immer wieder, mal mit zusätzlich eingebauten Abwehrübungen, mal so. Zum Abschluss ging´s beim »Sieben gegen Sieben« vor knapp 150 Zuschauern nun definitiv um den »Zug zum Tor«. Und für die gestandene Abwehrreihe samt Torhüter ums Verschieben und so die Toreanzahl möglichst gering zu halten.

 

 

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