Ein Pionier der Lichtkunst

PienePorträt klein

Otto Piene hat schon früh in seiner Jugend begonnen  zu malen. Einige dieser Arbeiten werden auf Schloss Benkhausen gezeigt.

Benkhausen/Lübbecke (huse).   Fast schon als Kind hat der Lübbecker Galerist Hans-Gerd Tantius damit begonnen, Otto Piene zu sammeln. Mit signierten Plakaten fing es an, schon bald erwarb er erste, kleinere Arbeiten und hat im Laufe von Jahrzehnten seinen Fundus immer mehr erweitern können.

Persönlichen Kontakt zu Otto Piene hatte er natürlich auch und so war es eigentlich völlig logisch, dass nun nach dessen Tod diese sehr umfangreiche Sammlung einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden soll.
Dies geschieht nun vom 28. Mai bis zum 26. Juni auf Schloss Benkhausen. »Zero lebt« ist die Austellung überschrieben. »Otto Piene«, Pionier der internationalen Lichtkunst. Skyart ist eine Kunstform, der der in Lübbecke aufgewachsene Piene entscheidende Anstöße gegeben hat. Anvielen Plätzen der Welt hat er zum Beispiel seine Hähne gen Himmel aufsteigen lassen.
Einen Platz auf dieser Weltkarte verschaffte der mit 86 Jahren verstorbene Künstler seine »Heimatstadt« Lübbecke im September 1996, als er auf dem Marktplatz einen Hahn in die Luft befördern wollte. Auch wenn das wegen der Fallwinde vom Wiehengebirge aus nicht wirklich gelang: es war das größte künstlerische Großereignis, das Lübbecke je erlebt hatte.

 

 

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