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Neue Mannschaft erhält immer mehr Kontur

Zwei Personalentscheidungen bei TuS N-Lübbecke

Lübbecke. Zwei Personalentscheidungen hat der TuS N-Lübbecke ab 1. Juli 2019 für die kommenden zwei Spielzeiten, bis 30.6.2021, verkündet: Der aktuelle tschechische Nationalspieler Roman Becvar kommt vom HC Elbflorenz und wird den Abgang von Kenji Hövels kompensieren.

Dominik Ebner wechselt vom OWL-Nachbarn TBV Lemgo Lippe zum TuS. »Mit Roman Becvar bekommen wir einen gestandenen Spieler, der auch über internationale Erfahrungen mit der Nationalmannschaft verfügt«, sagte Torsten Appel zum Transfer des 29-jährigen Tschechen. »Ich freue mich richtig auf die neue Aufgabe beim TuS. Der spielerische Charakter der Mannschaft kommt mir sehr entgegen. Die Ambitionen der Mannschaft, in der kommenden Saison oben mitzuspielen, haben es mir leicht gemacht, mich für Lübbecke zu entschieden«, so Roman Becvar.

Dominik Ebner editedDominik Ebner

Bereits seit 2013 spielt Roman in Deutschland. Bevor er sich im Sommer 2016 dem SC DHfK Leipzig anschloss, war er zuvor drei Jahre für den HC Empor Rostock aktiv. Nach nur einem Jahr in Leipzig schloss er sich zum 1. Juli 2017 dem HC Elbflorenz 2006 an. Nach zwei Jahren in Dresden wechselt der 1,94 Meter große Spielmacher zur nächsten Saison zum TuS N-Lübbecke.

Der zweite Neuzugang beim TuS N-Lübbecke ist ein gebürtiger Lipper. Dominik Ebner ist in Detmold geboren und in Lage aufgewachsen. Ab der C-Jugend spielte er für den Lemgoer Bundesliga-Nachwuchs. 2016 gelang dem heute 24-jährigen dann der Sprung zu den Profis. Beim TBV Lemgo Lippe spielt Dominik gemeinsam mit DHB-spieler Tim Hornke auf Rechtsaußen. Bislang absolvierte Dominik 76 Spiele in der DKB Handball-Bundesliga und erzielte 109 Tore.

Roman Becvar editedRoman Becvar

Neben dem Handball absolviert Dominik noch ein BWL-Studium. »Auf die neue sportliche Situation freue ich mich sehr. Ich denke, dass es auch mit dem neuen TuS-Trainer Emir Kurtagic gut passt und eine interessante Aufgabe auf mich wartet. Der Schritt zum TuS N-Lübbecke ist für mich sportlich als auch persönlich der richtige Weg.«

Freibad Gehlenbeck kann saniert werden

Achim Post bestätigt Fördermittel des Bundes in Höhe von 2,94 Millionen Euro

Gehlenbeck. Das Freibad in Gehlenbeck kann mit Unterstützung von Bundesmitteln saniert werden. Der Deutsche Bundestag hat die Förderung des Projekts durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat mit   2,94 Millionen Euro genehmigt, teilte der heimische Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD) mit.

Freibad Gehlenbeck editedDas Freibad Gehlenbeck kann mit erheblichen Mitteln des Bundes saniert werden.

Die Stadt plant mit der Bundesförderung die technische und energetische Sanierung sowie nutzerorientierte Umgestaltung des Freibades. Dabei sollen das Umkleide-Gebäude saniert und die Beckenkapazität reduziert werden. Durch Um- und Einbauten will die Stadt das Angebot des Freibades deutlich ausweiten und an eine breitere Nutzergruppe anpassen. Unter anderem soll das Nichtschwimmer-Becken durch eine Breitrutsche ergänzt werden. Zudem soll veraltete Technik ersetzt werden, um die Energiebilanz des Bades zu verbessern.

Die jetzt bewilligten Bundesfördermittel stammen aus dem Bundesprogramm »Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen, Sport, Jugend und Kultur« des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Die Stadt Lübbecke hatte sich Ende 2018 auf die Förderung beworben. Auf Initiative des Lübbecker Bürgermeisters Frank Haberbosch hatte sich Achim Post für die Bundesförderung zur Sanierung des Freibades in Gehlenbeck eingesetzt. Achim Post zur Förderung: »Das Freibad in Gehlenbeck ist seit Jahrzehnten eine wichtige Begegnungsstätte in und um Lübbecke. Durch die Planungen der Stadt wird das Angebot  erweitert und  für   mehr Menschen attraktiv gemacht. Ich finde es toll, dass die Bemühungen der Stadt für soziale Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt durch die  Bundesförderung gewürdigt werden.«

Frank Haberbosch abschließend: »Wir haben in Lübbecke unsere Hausaufgaben gemacht und einen überzeugenden Förderantrag eingereicht. Das Ergebnis freut mich natürlich sehr. Mein Dank gilt stellvertretend für die Lübbecker Bürgerinnen und Bürger unserem Bundestagsabgeordneten Achim Post.«

Achim und Frank editedGute Nachrichten aus Berlin konnte der Bundestagsabgeordnete Achim Post (SPD; rechts im Bild) Lübbeckes Bürgermeister Frank Haberbosch (links) überbringen

Hintergrund

Am 31. Juli 2018 hat das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den Startschuss für die dritte Förderrunde des Bundesprogramms »Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur« gegeben. Für die Jahre 2019 bis 2023 stehen insgesamt 200 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur zur Verfügung. Damit unterstützt der Bund seit 2015 die Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden mit einem Fördervolumen von insgesamt 440 Millionen Euro.

Ziel ist es, wichtige Aufgaben der Stadtentwicklung vor Ort zu unterstützen. Gefördert werden investive Projekte mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und  hohem Innovationspotenzial. Der Anspruch an die Projekte ist hoch. Sie sollen von besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung sein und eine sehr hohe Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration in der Kommune und den Klimaschutz aufweisen.

Die Innenstadt wird zum Riesen-Spielplatz

Lübbecker Kinderfest am 4. Mai – Flohmarkt am Sonntag

Lübbecke.  Das Kinderfest gehört in Lübbecke seit vielen Jahren zu den Veranstaltungen, die regelmäßig für einen Besucheransturm sorgen. Dies wird wieder am Samstag, 4. Mai, der Fall sein, wenn die Innenstadt von 10 bis 18 Uhr zu einem riesigen Abenteuer-Spielplatz wird.

In dieser Zeit haben die Eltern  viel Zeit zum Bummeln und Shoppen, denn die Geschäfte sind bis 18 Uhr geöffnet. Die Veranstaltung des Vereins Lübbecke Marketing hält  eine Riesenauswahl an Aktionen und Angeboten für Kinder jeden  Alters  bereit. Überall finden sie  liebevoll gestaltete Spiele und Erlebnisinseln von sozialen Einrichtungen, Vereinen, Händlern und Freiwilligen.

Kinderfest4 Basteln editedAuch das Basteln kommt beim Kinderfest nicht zu kurz. Foto: Thomas Urner

»Jedes Jahr freuen wir uns über den Einsatz aller Helfer. Es sind die vielen kreativen Aktionen, mit denen die Stadt ihr Herz für Kinder zeigt und die das Kinderfest erst zu dem außergewöhnlichen Erfolg gebracht haben, den es heute in unserer Region hat«, zeigen sich die Organisatorinnen des Kinderfestes, Uta Bracke und Britta Goertz, begeistert.  Für ein Speise- und Getränkeangebot ist   auch gesorgt, gespielt wird umsonst.

Mittelalterlich geht es  in der westlichen Langen Straße zu. Hier thront am Eingang zur Innenstadt die mächtige Burg Drachenstein, eine spannende Erlebniswelt zum Rutschen, Klettern und Entdecken. Beim Ritterspektakel können  die kleinen Edelleute bei fantasievollen Mutproben ihre ritterlichen Qualitäten   beweisen. Gekrönt wird der erfolgreiche Lauf durch den Parcours  mit  einem Ritter- oder Prinzessinnen-Diplom. Auch der Gaukler »Fahrend Volker« zieht durch die Stadt und freut sich darauf, die kleinen Besucher mit spannenden Tricks in seinen Bann zu ziehen und für manche Überraschung zu sorgen.

Einen »Zuschlag« gibt es am Sonntag, 5. Mai. Dann wird ab 11 Uhr in der Fußgängerzone beim großen   Kinderflohmarkt an voraussichtlich mehr als 100 Ständen gehandelt und gefeilscht. Die Flächen stehen zur freien Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ehepaar Adebar hat sich eingerichtet

Storchenpaar edited Foto: Wolfram Piel

Renkhausen. Nur wenige Wochen, nachdem auf dem Rundwanderweg am Schloss Benkhausen ein Storchenhorst aufgestellt worden ist, hat jetzt ein Storchenpärchen die Nesthilfe in luftiger Höhe angenommen. »Da haben wir wohl alles richtig gemacht«, freut sich Paul Gauselmann, nachdem er von den neuen Bewohnern, Meister Adebar und Frau, erfuhr. Erst im Februar wurde die etwa 50 Kilo schwere Nisthilfe aus witterungsbeständigem Eichenholz auf den zehn Meter hohen Pfahl im Umfeld des Gestringer Bachs gesetzt und verschraubt. Dass das neue Zuhause so schnell besetzt werden würde, war eine schöne Überraschung. Auch viele Spaziergänger freuten sich über das neue Storchenpaar und sandten ihre Schnappschüsse vom Nest und seinen neuen Bewohnern an die Schlossleitung. Einer der Hobby-Tierfotografen ist Wolfram Piel vom Geschichtsverein Benkhausen. Der Pensionär dreht zurzeit mehrmals täglich seine Runden auf dem Wanderweg um Schloss Benkhausen, um das Storchenpaar zu fotografieren.

»Legalize it« reicht hier nicht!

Für einen neuen Parkplatz am Krankenhaus Lübbecke ist offenbar kein Geld da

Lübbecke. (huse) Während im Innern der Lübbecker Krankenhauses einiges an Geld in die Hand genommen wird, um zum Beispiel die Notaufnahme zu erneuern, wird vor der Haustür improvisiert.

Einfahrtparken editedOb ausgerechnet an diesen Stellen Autos abgestellt werden sollten, darüber kann man nachdenken. Ohne die ordnenden Pinselstriche ist jedenfalls vorher niemand auf die Idee gekommen, direkt neben der Auffahrt zum Krankenhausgelände zu parken.

Nach vielen öffentlichen Klagen hat man in den letzten Wochen kurzerhand den Pinsel in die Hand genommen und einige der Parkplätze entlang der Straße, die seit Jahren illegal als solche genutzt werden, mit ein paar Linien versehen und sie so gewissermaßen legalisiert.

Das hat aber nur sehr wenige zusätzliche Abstellmöglichkeiten geschaffen, denn nach wie vor stehen Tag für Tag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Besucher und Besucherinnen am Straßenrand, steigen teilweise in den Schlamm und gefährden außerdem den Verkehr.

Festgefahren editedDieser Mercedes ließ sich nicht so einfach aus dem Dreck ziehen.

Als wir die Fotos gemacht haben, trafen wir auf einen junge Dame, die im Schlamm steckengeblieben war. Nach einigen unbeholfenenen Befreiungsversuchen machte sie sich auf den Weg zurück ins Krankenhaus, um sich tatkräftige Hilfe zu holen.

Richtung Pflegehaus editedRichtung Obernfelder Pflegeheim ist die Straße natürlich nach wie vor von parkenden Autos gesäumt.

Um sinnvoll Abhilfe zu schaffen, muss der Parkplatz nach Norden vergrößert werden. Unseren Informationen nach würde der Kreis dort gerne tätig werden und Land dazukaufen, doch dafür fehlt ihm schlichtweg das Geld. Bliebe vielleicht noch die Möglichkeit, zu pachten und nur zu schottern. So oder so gehören dort mehr Parkflächen hin. Auch mit Blick auf die Fürsorgepflicht für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Arbeitstag sich durch die Parkplatzsucherei über Gebühr verlängert.

 

 

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