BSG Merkur-Radsportler beim 35. Ötztaler Radmarathon

Sölden/Espelkamp/Lübbecke. Mehr als 4.200 Rennradfahrer starteten am 30. August beim 35. Ötztaler Radmarathon in den Stubaier Alpen. Die Rennstrecke gilt mit 238 Kilometern und kräfteraubenden 5.500 Höhenmetern als eine der härtesten der Welt. 

BSG Merkur-RadsportlerDie BSG-Radsportler: Detlef Jockheck, Franziska Niederleitner, Mario Gehrig und Christian Manske (von links nach rechts).

Unter den rund 4.000 Männern und 250 Frauen starteten auch vier Radsportler der Betriebssportgemeinschaft MERKUR Gauselmann e.V.: Franziska Niederleitner aus Lübbecke, Mario Gehrig aus Minden, Christian Manske aus Lübbecke und Detlef Jockheck aus Wagenfeld. Für Christian Manske war es der erste Radmarathon in den Alpen. »Doch auch wenn man‚ den Ötztaler‘ bereits mehrfach gefahren ist, wird einem auf dieser Strecke kein Meter geschenkt«, versichert Detlef Jockheck. Steigungen von bis zu 18 Prozent, über 100 Stundenkilometer schnelle Abfahrten und die hohe Teilnehmerzahl stellen bei diesem Radmarathon eine ganz besondere Herausforderung dar. Neben Kraft und Ausdauer ist vor allem die richtige Einteilung der eigenen Kräfte entscheidend, um das Rennen erfolgreich zu meistern.

Die Strecke führte zunächst von Sölden hinab nach Ötz und dann über den Kühtai-Pass (1.200 hm) nach Innsbruck. Von dort aus ging es auf der für den Autoverkehr gesperrten Brennerstraße hinauf zum Brennerpass (777 hm). Der Anstieg war mit durchschnittlich fünf Prozent relativ leicht zu bewältigen und immerhin war mit Erreichen des Brenners bereits die Hälfte der Strecke geschafft. Doch die schwierigsten Teilstücke, nämlich Jaufenpass und Timmelsjoch, lagen ab jetzt noch vor den Teilnehmern.  Nach dem Jaufenpass mit seinen 1.150 Höhenmetern und einer Durchschnittssteigung von acht Prozent ging es hinunter nach Sankt Leonhard. Ab dort machten Temperaturen von über 36 Grad Celsius im Schatten den 27 Kilometer langen Anstieg zum Timmelsjoch und eine 1.800 Höhenmeter zu einer echten »Höllentour« für die Teilnehmer. Nicht wenige gaben an dieser Stelle auf. 

Die vier BSG-Sportler trafen jedoch innerhalb des vorgegebenen Zeitlimits an diesem letzten Checkpoint ein und erreichten erschöpft, aber glücklich die Ziellinie in Sölden. Mit 10 Stunden und 16 Minuten war Christian Manske der Schnellste des BSG-Teams, gefolgt von Franziska Niederleitner (10 h 23 min), Mario Gehrig (11 h 48 min) und Detlef Jockheck (13 h 04 min). Insgesamt erreichten laut Veranstalter 3.879 Teilnehmer in diesem Jahr das Ziel und freuten sich über das begehrte »Ötztaler-Trikot«.

 

 

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